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Anderthalb Jahre bin ich also jeden Tag an der durch die Baustelle zur Arbeit gegangen. Häufig musste ich Baggern 10 Minuten hinterher trotten. Es fühlte sich durchaus so an, als ob ich mitgebaut habe. Das Warten hat sich gelohnt. Bei dieser U-Bahn-Station gibt es auch keine Anmutung einer Sauna. Nein: Ein gelungenes, unterirdisches Bauwerk. Wie im KStA-Artikel so pointiert geschrieben: “Die riesigen Dimensionen fordern allerdings auch ihren stolzen Preis. 90 Millionen Euro hat der Bau der größten und tiefsten Kölner U-Bahn-Station insgesamt verschlungen.” Und am 15.12.2013 wurde die “Kathedrale” für die Allgemeinheit endlich eröffnet. Mit Musik des KVB-Orchesters (sic!).

Ich weiss immer noch nicht, was großartiger ist: Dass es ein KVB-Orchester gibt, oder dass sie “Winter in Kanada” spielten… aber seht selbst:

 Fantastisch! Es gibt sie wirklich: Das KVB-Orchester!

“Das Schönste an der neuen Heumarkt-Station ist aber immer noch die Abfahrt Richtung Kalk.” (Arne Arps)

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